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So baust du Instagram-Kooperationen für dein Restaurant auf

Eine Restaurant-Kooperation auf Instagram ist eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen einem Gastronomen und einem lokalen Influencer: Der Creator besucht das Lokal, erstellt Content (Reel, Story oder Post) und veröffentlicht ihn für sein Publikum. Im Gegenzug erhält der Creator ein Honorar (€50–€300), eine Einladung oder beides. Für Restaurants sind Nano- und Micro-Influencer (unter 100.000 Follower) mit lokalem Publikum am effektivsten.

Du weißt, dass Instagram für dein Restaurant wichtig ist. Aber selbst posten reicht nicht – du brauchst lokale Creator, die dein Lokal authentisch zeigen. Die Frage ist: Wie findest du die richtigen, was kostet es, und wie stellst du sicher, dass der Content wirklich Gäste bringt?

Warum Restaurant-Kooperationen oft scheitern

  • Influencer selber suchen kostet Stunden. Du scrollst durch Hashtags, checkst Profile, schreibst Direktnachrichten. Von 20 Anfragen antworten 2. Und die passen vielleicht nicht mal zu deinem Lokal.
  • Ohne klares Briefing wird der Content beliebig. „War lecker, danke!" ist kein Content, der Gäste bringt. Ohne konkretes Briefing (was zeigen, welcher Tisch, welche Gerichte, welche Story-Hooks) wird der Post austauschbar.
  • Agenturen sind zu teuer für einzelne Lokale. Influencer-Agenturen verlangen €1.500–€5.000+ pro Kampagne plus 30–50 % Aufschlag. Für ein einzelnes Restaurant mit 50 Sitzplätzen rechnet sich das nicht.
  • Große Influencer bringen Likes, nicht Reservierungen. Ein 200k-Account postet ein Foto, du bekommst 500 Likes und 3 Reservierungen. Ein Nano-Creator mit 800 Followern aus deinem Viertel bringt an einem Abend mehr echte Gäste.

So läuft eine erfolgreiche Kooperation ab

  1. 1. Ziel definieren

    Was willst du erreichen? Neueröffnung bekannt machen? Mittagstisch-Frequenz steigern? Neue Speisekarte zeigen? Das Ziel bestimmt den Creator-Typ und das Briefing.

  2. 2. Passende Creator finden

    Auf foodfluencer filterst du nach Stadt, Nische (Café, Burger, vegan, fine-dining) und Followergröße. Du siehst Engagement-Zahlen und Posting-Stil – und kontaktierst direkt.

  3. 3. Briefing schicken

    Sag konkret, was du willst: Welche Gerichte, welcher Bereich, ob Reel/Story/Post, dein Handle zum Taggen, Posting-Zeitraum. Je klarer, desto besser der Content.

  4. 4. Besuch + Content

    Der Creator kommt, erlebt dein Restaurant und erstellt den Content. Typisch: Posting innerhalb von 1–3 Wochen nach dem Besuch.

  5. 5. Tracking

    Rabattcode pro Creator, „Woher kennen Sie uns?"-Frage beim Service, neue Follower auf deinem Account. So weißt du, welcher Creator Gäste gebracht hat.

Nano, Micro oder Macro – welche Influencer bringen deinem Restaurant Gäste?

Mehr Follower bedeuten nicht mehr Gäste. Für Restaurants gilt das Gegenteil. Nano- und Micro-Influencer schlagen große Accounts – hier sind die fünf Gründe:

  • Nano-Influencer kennen ihr Viertel persönlich. Unter 1.000 Follower – aber jeder davon wohnt um die Ecke. Nano-Creator posten, weil sie die Nachbarschaft lieben, nicht gegen Geld. Ihr Publikum vertraut ihnen wie einem Freund, nicht wie einer Werbefläche. Perfekt für Cafés, Beisln und kleine Restaurants.
  • Micro-Influencer liefern Reichweite mit Lokalfokus. Zwischen 1.000 und 100.000 Follower. Groß genug für echte Sichtbarkeit in deiner Stadt, klein genug für 3–8 % Engagement. Das ist der Sweet Spot für die meisten Restaurants – genug Reichweite, echte lokale Audience.
  • Große Accounts bringen Likes, aber keine Gäste. Ein 300.000-Follower-Account hat Fans in Berlin, Wien, Zürich, Hamburg – gleichzeitig. Für ein Restaurant in der Müllerstraße bringt das nichts. 5.000 Follower im selben Viertel sind mehr wert als 300.000 weltweit.
  • Die Kosten unterscheiden sich extrem. Nano: oft kostenlos (Einladung reicht). Micro: €50–€300 pro Post oder Einladung für zwei. Macro: €1.500–€5.000+ – und der Return pro Euro ist dabei am schlechtesten.
  • Authentizität sinkt mit der Followerzahl. Nano- und Micro-Creator posten über Lokale, die sie wirklich besuchen. Ihre Follower merken den Unterschied zu bezahlten Macro-Platzierungen sofort. Je kleiner der Account, desto glaubwürdiger die Empfehlung.
Erste Instagram-Kooperation aufsetzen 49 €/Monat — erster Monat gratis. Direkter Kontakt zu lokalen Creator:innen.
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Häufige Fragen

Wie starte ich eine Instagram-Kooperation mit einem Influencer?

Auf foodfluencer: Registrieren, nach Stadt und Nische filtern, passende Creator auswählen und eine strukturierte Anfrage mit Briefing schicken. Die meisten antworten innerhalb von 24–48 Stunden.

Was sollte ein gutes Briefing enthalten?

Mindestens: welche Gerichte gezeigt werden sollen, welcher Bereich im Restaurant (Bar, Terrasse, Küche), ob Story, Reel oder Post gewünscht ist, Posting-Zeitraum, und dein Instagram-Handle zum Taggen.

Was kostet eine typische Restaurant-Kooperation?

Nano-Creator (unter 1.000 Follower): meist kostenlos gegen Einladung. Micro-Creator (1.000–50.000): €50–€300 pro Post oder Einladung für zwei. Deutlich günstiger als eine Agentur.

Wie messe ich den Erfolg der Kooperation?

Drei Methoden: Rabattcode pro Creator (z. B. „CREATOR10"), Service-Frage „Woher kennen Sie uns?", und neue Follower auf deinem eigenen Account nach dem Posting.

Soll ich einen oder mehrere Influencer buchen?

Mehrere. Ein einzelner Post verpufft schnell. 3–5 Creator verteilt über 4 Wochen erzeugen eine Welle – dein Restaurant taucht wiederholt in lokalen Feeds auf.

Brauche ich selbst einen guten Instagram-Account?

Hilft, ist aber nicht Voraussetzung. Dein Account ist der Ort, wo Interessierte nach dem Creator-Post nachschauen. Ein gepflegter Account mit Speisekarte und Fotos reicht – du brauchst keine 10.000 Follower.

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